[ #berg + #tal ] Berg wandern: Vorsicht Stolperstein!

"Halbschuhtourist"
Betrachtet man die Unfallursache, so nimmt der Sturz auf Wegen und Steigen, etwa durch Ausrutschen oder Stolpern, mit 50 Prozent den ersten Platz ein. 

Obwohl unsere MitbürgerInnen über 60 Jahre nur rund 22 Prozent der Bevölkerung ausmachen, sind 44 Prozent der Verunfallten in Österreichs Bergen 60 Jahre und älter. 

Das Kuratorium für Verkehrssicherheit nennt folgende wichtige Tipps für den Berg:

1. Die Tour muss geplant werden! Sprechen Sie mit allen Teilnehmern die Bergtour durch, nehmen Sie auf die Wünsche und vor allem auf den körperlichen Zustand der einzelnen Teilnehmer (speziell von Kindern) Rücksicht.

2. Infos sind wichtig! Besorgen Sie sich ausreichende Informationen, was Sie auf der geplanten Tour erwartet. Also Wegbeschaffenheit, Schwierigkeiten, Schutzhütten, Attraktionen, Seen, etc.

3. Prüfen Sie Ihre Fitness! Wie ist Ihre körperliche Verfassung? Reicht sie aus, um die geplante Tour wirklich zu bewältigen? Schließlich gilt das Motto: „Nur fit in die Berge“ – und nicht erst „fit durch die Berge“ – Überschätzen Sie sich also nicht!

4. Wählen Sie Ihre Ausrüstung genau! Verzichten Sie auf Unnötiges, aber lassen Sie nichts zu Hause, was Sie im Notfall unbedingt brauchen.

5. Selbstverantwortung! Jeder Teilnehmer ist selbst verantwortlich dafür, dass er eine gute und komplette Ausrüstung auf die Tour mitnimmt.

6. Achten Sie auf das Wetter! Aktuelle Wetterinformationen vor dem Aufbruch zur Tour sind unerlässlich. Hören Sie vor allem auch auf die Ratschläge der Einheimischen vor Ort. Ihre Erfahrung ist viel wert.

7. Tempokontrolle! Das Gehtempo in der Gruppe orientiert sich an den Langsamsten. Bei Pausen nicht gleich weiter marschieren, wenn ein Nachzügler gerade eingetroffen ist. Er braucht die Rast mehr als die vorne weg Laufenden.

8. Pausen geben Kraft! Vergessen Sie nicht aus lauter Eifer und Begeisterung auf regelmäßige Pausen. Trinken ist wichtiger als Essen.

9. Bleiben Sie auf markierten Wegen!
Verlassen Sie auf der Tour nach Möglichkeit nie die markierten Wege, achten und respektieren Sie den Lebensraum der Tiere und der Pflanzen.

10. Vorsicht, Wetterumschwung! Brechen Sie eine Tour ab, wenn schlechtes Wetter aufzieht. Spielen Sie nicht den Helden, kehren Sie um – oder suchen Sie in einer Hütte Schutz.

11. Für den Notfall! Selbst bei einer einfachen Wanderung ist eine Notfallausrüstung (Handy, Erste Hilfe-Box etc.) dabei.

12. Geben Sie Ihr Ziel bekannt! Ob mit Gruppe oder im Alleingang: Vor dem Weggehen zu Hause oder bei Freunden unbedingt die geplante Route und den voraussichtlichen Zeitpunkt der Rückkehr bekannt geben.

13. Bergrettungs-Notruf 140! Bleiben Sie ruhig, wenn wirklich etwas passiert, handeln Sie überlegt. Über Notruf 140 (Bergrettung) oder Euro-Notruf 112 können Sie Hilfe herbeiholen.

14. Basiskurse bei Alpinvereinen zum Bergwandern! Richtiges Verhalten auch bei schwierigen Verhältnissen und schlechtem Wetter, Orientierung, richtige Ausrüstung, Gehen auf Wegen und im weglosen Gelände, Gefahrenbewusstsein beim Begehen von Schneefeldern, einfache Klettertechniken, Orientierung, Wetterkunde, Erste Hilfe und vieles mehr kann bei Kursen von Alpinvereinen gelernt und geübt werden.

[vorarl] BERG FREI!⇒

[ #wintersport ] Lawinenwarndienst und Schneeberichte

Der Vorarlberger Lawinenlagebericht kann als App oder per Telefon (+43(0)5574 201 1588 ) abgerufen werden.
Vorarlberger-Bloghaus-Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
[vorarl] BERG FREI!

[ #safety] Unwissenheit schützt nicht: Die Pistenregeln der FIS

Die Pistenregeln der FIS sind kein Gesetz. Aber ...

Die Pistenregeln der FIS gelten jnach der gängigen Rechtspraxis für alle Skifahrer und Snowboarder. Wer unter Verstoß gegen die Regeln einen Unfall verursacht, kann für die Folgen zivil- und strafrechtlich verantwortlich werden. Zwar weiß eigentlich jeder, dass es sie gibt, im Detail kennt sie aber leider kaum jemand.

Die zehn Verhaltensregeln wurden im Jahre 1967 vom Internationalen Skiverband FIS beschlossen. Erstmals geändert wurden die Regeln im Jahr 1990: es wurde in Bezug auf „Vorfahrt“ nur noch zwischen stehenden und fahrenden Pistenbenutzern unterschieden, unabhängig von deren Bewegungsrichtung. Regel 5 lautete zuvor „Pflichten des unteren und des querenden Skifahrers: Wer in eine Abfahrtsstrecke einfahren oder ein Skigelände queren (traversieren) will…“. Die zweite und bisher die letzte Änderung erfolgte im Jahr 2002 auf dem Kongress in Portoroz; dabei wurden sowohl Snowboarder in den Text aufgenommen als auch die Passage „hangaufwärts schwingen oder fahren“ in Regel 5 eingefügt, um den neuen Möglichkeiten des Carving Rechnung zu tragen.

  • Rücksicht auf die anderen Skifahrer: Jeder Skifahrer muss sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt oder ihn in der Ausübung seiner Tätigkeit einschränkt.
  • Geschwindigkeit und Fahrweise: Jeder Skifahrer muss auf Sicht fahren. Er muss seine Geschwindigkeit und seine Fahrweise seinem Können und den Gelände-, Schnee- und Witterungsverhältnissen sowie der Verkehrsdichte anpassen.
  • Wahl der Fahrspur: Der von hinten kommende Skifahrer muss seine Fahrspur so wählen, dass er vor ihm fahrende Skifahrer nicht gefährdet.
  • Überholen: Überholt werden darf von oben oder unten, von rechts oder links, aber immer nur mit einem Abstand, der dem überholten Skifahrer für alle seine Bewegungen genügend Raum lässt.
  • Einfahren und Anfahren: Jeder Skifahrer, der in eine Skiabfahrt einfahren, nach einem Halt wieder anfahren oder hangaufwärts schwingen oder fahren will, muss sich nach oben und unten vergewissern, dass er dies ohne Gefahr für sich und andere tun kann.
  • Anhalten: Jeder Skifahrer muss es vermeiden, sich ohne Not an engen oder unübersichtlichen Stellen einer Abfahrt aufzuhalten. Ein gestürzter Skifahrer muss eine solche Stelle so schnell wie möglich freimachen.
  • Aufstieg und Abstieg: Ein Skifahrer, der aufsteigt oder zu Fuß absteigt, muss den Rand der Abfahrt benutzen.
  • Beachten der Zeichen: Jeder Skifahrer muss die Markierung und die Signalisierung beachten.
  • Hilfeleistung: Bei Unfällen ist jeder Skifahrer zur Hilfeleistung verpflichtet.
  • Ausweispflicht: Jeder Skifahrer, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, muss im Falle eines Unfalles seine Personalien angeben.
 [vorarl] BERG FREI! ⇒

[ #berg + #tal ] Krumbacher Moor: Archivierte Klimageschichte über 11000 Jahre

Das Moor ist auch Heimat für zahlreiche  bedrohte Arten und Pflanzen.      

Moore  haben mehr zu bieten als Schlamm und Torf. Neben einer  unglaublichen  Artenvielfalt und der Schönheit der Landschaft ist das  Moor Heimat für  zahlreiche bedrohte Arten und Pflanzen. Der Lebensraum  Moor ist etwas  sehr Spezielles und bietet einer großen Vielfalt an  Moorbewohnern einen  Platz zum Leben, angefangen bei Moosen über  fleischfressende Pflanzen  bis zu Schmetterlingen und Fröschen.

Die pollenanalytische Untersuchungen an zwei Bohrkernen aus dem Moor Salgenreute bei Krummbach im Vorderen Bregenzer Wald lieferte neue Erkenntnisse über die Vegetations- und Klimageschichte des Alpenraumes im frühen Holozän von ca. 11.500 bis ca. 5.000 Jahre vor heute! Die Basisproben aus dem Ton sind noch dem Spätglazial zuzuordnen. In dieser nur 20 cm mächtigen Schicht ist die spätglaziale Vegetationsentwicklung bis zum Beginn des Holozäns nur generell erfasst.


Vorarlberger-Bloghaus-Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
 [vorarl] BERG FREI!

[ #berg + #tal ] Orientierungshilfe für barrierefreie Naturangebote

Wie können Naturangebote (Wanderwege, Aussichtswarten, Badestege etc) barrierefrei gestaltet werden?

Eine Informationsbroschüre welche sich an Entscheidungsträger im Tourismus und an Landschaftsplaner und Regionalentwickler richtet. In der Broschüre werden der Freizeitwirtschaft und dem Tourismus Orientierungshilfen, wie Naturangebote (z.B. Wanderwege in Nationalparks, Aussichtswarten, Badestege etc) barrierefrei gestaltet werden können gegeben.
Vorarlberger-Bloghaus-Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
 [vorarl] BERG FREI!